21. Türchen

Gerade in der Weihnachtszeit dreht sich vieles darum, anderen Menschen Gutes zu tun. Das Geschenk, das er sich schon so lange wünscht. Eine Kleinigkeit, die ihr gewiss ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.  Eine Spende für Bedürftige.

Aber was ist mit den Menschen, denen mit materiellen Dingen nicht geholfen ist, die zum Beispiel  schwer krank sind?

Ich habe diese Woche in der Uni von einer Studie erfahren, die vor einigen Jahren ein „Medikament“ untersucht hat, das schwer kranken Menschen helfen kann. Es kostet nichts und hat keine Nebenwirkungen. Die Studie stellte tatsächlich signifikante Unterschiede in den Krankheitsverläufen der beiden miteinander verglichenen Studiengruppen dar.

Zugegeben, wir haben alle nach dem Haken gesucht.

Das „Medikament“ hieß: Beten. Für eine Hälfte der Patienten wurde, ohne dass sie davon irgendetwas wussten, gebetet und für die andere Gruppe nicht. Im Vergleich stellte man fest, dass bei der ersten Gruppe wesentlich weniger schwere Komplikationen auftraten.

Ich finde diese Botschaft sehr schön. Sie zeigt uns, dass wir manchmal auch ohne materiellen Aufwand anderen Menschen etwas Gutes tun können.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch in den nächsten Tagen viel Freude beim „Für andere da sein“, egal auf welche Art und Weise das geschieht.

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