25. Türchen

Im Anfang schuf Gott die Welt.

Milliarden Jahre waren vergangen, seit unsere Sonne und die Erde entstanden,

Millionen Jahre, seit Leben sich regte auf der Erde,

und der Mensch ins Dasein trat.

Viele tausende von Jahren, seit Stämme, Völker und Kulturen sich bildeten;

zweitausend Jahre seit der Berufung Abrahams,

eintausendfünfhundert Jahre, seit Mose das Volk Israel aus Ägypten geführt hatte,

eintausendunddreißig Jahre seit der Salbung Davids zum König;

in der fünfundsechzigsten Jahrwoche nach der Weissagung des Propheten Daniel;

in der einhundertvierundneunzigsten Olympiade,

siebenhundertzweiundfünfzig Jahre nach der Gründung der Stadt Rom,

im zweiundvierzigsten Jahr der Regierung des Kaisers Oktavianus Augustus,

als auf dem ganzen Erdkreis Friede war;

im sechsten Zeitalter der Welt;

vor zweitausend Jahren:

Da wollte Jesus Christus, ewiger Gott und Sohn des ewigen Vaters,

Gott von Gott, und Licht vom Licht,

die Welt heiligen durch seine liebevolle Ankunft.

Durch den heiligen Geist empfangen

und nach neun Monaten von Maria der Jungfrau zu Betlehem in Juda geboren,

WIRD ER MENSCH.

Er, das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet,

kam in die Welt.

Heute feiern wir den Tag seiner Geburt,

das hochheilige Weihnachtsfest.

Heute jubeln wir mit allen, die glauben und rufen:

„Christus ist uns geboren.

Kommt, wir beten ihn an!“

(Weihnachtsmartyrologium in einer Bearbeitung von D.Pomm)

Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Möge der Frieden des Kindes in der Krippe eure Herzen berühren.

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